Am 16. Februar beginnt im chinesischen Kalender ein neues Jahr: Lesen Sie hier, was die Regentschaft des Erd-Hundes für uns bereithält!

Mit viel Lärm, mächtigem Getöse, strahlenden Feuerwerken und den berühmten Löwentänzen feiert man am 16. Februar 2018 im Fernen Osten und in den asiatischen Gemeinden rund um den Globus wieder einmal das chinesische Neujahrsfest. Der Beginn eines neuen Jahres fällt dem alten Kalender zufolge nicht auf den 1. Januar, sondern auf den zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende.

Der traditionelle Kalender geht auf eine Legende zurück. Diese besagt, dass Buddha eines Tages die Tiere zu einem Festbankett geladen haben soll. Trotz dieser freundlichen Geste sollen aber nur zwölf Tiere der Einladung gefolgt sein. Buddha war einerseits enttäuscht über diese Unhöflichkeit, soll jedoch andererseits jene zwölf Tiere belohnt haben, die erschienen waren. Er soll ihnen die Patenschaft über jeweils ein Jahr geschenkt haben.

Seither dürfen diese Tiere abwechselnd ihre charakteristischen Wesenszüge je einem Jahr verleihen. Diese zwölf Tiere bestimmen bis heute nicht nur den alten chinesischen Kalender. Sie verkörpern auch die zwölf Tierkreiszeichen im chinesischen Horoskop. Nach der traditionellen chinesischen Zeitrechnung beginnt am 16. Februar 2018 das Jahr 4716. Es wird von Erd-Hund beherrscht und endet am 4. Februar 2019.

Obwohl auch das chinesische Horoskop zwölf Sternzeichen kennt, unterscheidet es sich in vielerlei Hinsicht von unserer abendländischen Astrologie. Wie erwähnt regieren die Tierkreiszeichen nicht rund einen Monat lang, sondern beherrschen ein ganzes Jahr. Es gibt auch nicht vier Elemente, sondern fünf: Feuer, Metall, Holz, Erde und Wasser. Diese werden zudem keinen bestimmten Sternzeichen zugeordnet, sondern wechseln einander alle zwei Jahre ab. Und sie können die typischen Eigenschaften eines Tierkreiszeichens verstärken oder verringern.

Das Sternzeichen des Hundes

Der Hund gilt bekanntlich als bester Freund des Menschen – und all seine Eigenschaften gelten auch für das chinesische Sternzeichen. Der Hund gilt als treu, loyal und verlässlich und kennt weder Betrug noch Verrat. Er tritt immer und überall für die gute Sache ein und kann ganz schön böse werden, wenn er Unrecht wittert. Dann gibt er keine Ruhe, bis die Gerechtigkeit siegt. So ist er stets zur Stelle, wenn Hilfe nötig ist – sei es in schwierigen Situationen oder bei lästigen Streitigkeiten.

Leider ist das Sternzeichen Hund ebenso wie sein Vorbild nicht gerade ein Meister der geschliffenen Manieren. Diplomatie und Fingerspitzengefühl gehören sicher nicht zu seinen Stärken. Er sagt immer gerade heraus, was er denkt, und kann in der besten Absicht die gröbsten Gemeinheiten von sich geben. Seine kompromisslose Wahrheitsliebe sorgt oft genug dafür, dass er in ein Fettnäpfchen tritt. Obwohl er durchaus gebildet sein kann, ist er für gewöhnlich auch nicht gerade redegewandt.

Der Hund zieht einen bescheidenen Lebensstil vor und legt keinen großen Wert auf Luxus und Komfort. Er interessiert sich mehr für Wissen und Erkenntnis als für Geld und Finanzen. Wenn er zu oft und zu intensiv mit dem Bösen in der Welt konfrontiert wird, dann kann er schwermütig werden. Er ist dann mutlos und niedergeschlagen und entwickelt sogar eine gewisse Neigung zur Resignation. In diesen Phasen lässt er kaum jemanden an sich heran. Dank seines ausgeprägten Selbsterhaltungstriebs kommt er aber immer wieder auf die Beine.

Das Element Erde

In diesem Jahr steht der Jahresregent im Zeichen der Erde. Dieses Element sorgt dafür, dass das Sternzeichen fester auf dem Boden der Tatsachen steht, als dies sonst der Fall ist. Es fördert die Vernunft sowie das praxisorientierte Denken und Handeln. Man richtet sich eher nach Fakten als nach Eindrücken, Vermutungen oder gar Gefühlen und Sehnsüchten. Man läuft weniger Gefahr, sich in Träumen zu verlieren, entwickelt aber auch weniger Fantasie und Kreativität als sonst. Das führt dazu, dass man Neuerungen kritischer gegenübersteht und eher zu traditionellen Werten tendiert.

Beim Hund bewirkt das Element Erde vor allem, dass er noch nüchterner und realitätsbezogener wird, als er das ohnehin schon ist. Auf beruflicher Ebene macht die Erde den Hund noch mehr zu einem realistischen Denker, der sehr gut Machbares von Unmöglichem unterscheiden kann. Er geht kein hohes Risiko ein, sondern arbeitet lieber mit Netz und doppeltem Boden. Und am allerliebsten legt er sich zuerst einen guten Plan und eine passende Strategie zurecht, bevor er zur Tat schreitet.

Im Umgang mit anderen Menschen sorgt das Element Erde für noch mehr Vernunft, Objektivität und Gerechtigkeitssinn. Der Erd-Hund würde niemals etwas tun, was er für unfair oder unehrlich halten würde. Die Erde schärft zudem seinen Verstand, der ihn wiederum davor schützt, sein Gegenüber zu beleidigen. Leider kann auch das nicht ganz verhindern, dass er aufgrund seiner bedingungslosen Ehrlichkeit dann doch in ein Fettnäpfchen tritt …

Karriere im Jahr des Hundes

Obwohl der Hund als treu und zuverlässig gilt, ist er nicht sonderlich ehrgeizig. Eine steile Karriere und ein entsprechendes Einkommen haben keinen hohen Stellenwert für ihn. Da das Element Erde diese Tendenzen noch verstärkt, wird das Jahr des Erd-Hundes für unsere Laufbahn nicht gerade förderlich. Wir sollten daher besser nicht damit rechnen, eine weitere Sprosse auf der Karriereleiter zu erklimmen. Sowohl eine Beförderung als auch eine Gehaltserhöhung bleiben uns vorerst wohl eher versagt …

Der einzige Trost dabei: Das wird uns nicht allzu viel ausmachen! Unter dem Einfluss des Erd-Hundes werden wir uns weniger nach der Decke strecken. Vielmehr werden wir glücklich und zufrieden sein, solange wir das Gefühl haben, in unserem Beruf etwas Sinnvolles zu tun. Vor allem werden wir uns freuen, wenn wir mit unserer Tätigkeit anderen helfen können.

Der Hund ist ja nicht selten im sozialen Berufen zu finden, wo er seine Stärken voll und ganz ausspielen kann. Dort werden wir uns im Jahr des Erd-Hundes besonders wohl fühlen und können sogar über uns hinauswachsen. Doch auch in anderen Berufen rückt die Karriere ein wenig in den Hintergrund und die Sinnfrage gewinnt zusehends an Bedeutung.

Auf finanzieller Ebene hat der Hund keine Begabung und kann auch nicht sonderlich gut mit Geld umgehen. Im Jahr des Erd-Hundes sollten wir bei Investitionen besser jemanden um Rat fragen, der sich auskennt und dem wir vertrauen. Von Spekulationen sollten wir generell die Finger lassen. Es sei denn, wir wollen, dass das Geld wesentlich schneller wieder weg ist, als es verdient wurde …

Liebe im Jahr des Hundes

Im Liebesleben ist der Hund ebenfalls stets fair und ehrlich. Er hat ehrliche Absichten und spielt nicht mit Gefühlen. Das hat im Jahr des Erd-Hundes einen positiven Einfluss auf unsere Beziehung. Wir riskieren weniger und lassen uns nicht so leicht zu kleinen Flirts hinreißen. Stattdessen werden wir unseren Partner oder unsere Partnerin wieder mehr schätzen. Und wir werden eher erkennen, was wir an ihm oder ihr haben!

Der Hund hat in Sachen Liebe etwas Unschuldiges an sich. Selbst ein leidenschaftliches Liebesspiel strahlt immer eine gewisse Reinheit aus. Raffinierte Experimente sind nicht sein Ding, aber ein bisschen Romantik darf es schon sein. Wir sollten im Jahr des Erd-Hundes daher besser nicht mit exstatischen Abenteuern und unvergesslichen Höhepunkten in Sachen Erotik rechnen. Wie es aussieht, wird unser Liebesleben eher ein wenig schaumgebremst verlaufen …

Gründet der Hund eine Familie, so nimmt er seine Aufgabe sehr ernst. Dann tut er alles, um den Partner oder die Partnerin, aber auch die Kinder glücklich zu machen. Es fällt ihm auch nicht schwer, ein Leben lang treu zu sein – und eine Trennung kommt einem Verrat gleich. Damit wird das Jahr des Erd-Hundes keine Zeit flüchtiger Zufallsbekanntschaften, unverbindlicher Flirts und kurzlebiger Techtelmechtel. Ernsthafte und langfristige Partnerschaften gewinnen wieder an Stellenwert. Und Beziehungen werden nicht so rasch in die Brüche gehen …

Chinesisches Horoskop 2018

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